Studien zeigen: Artikel über Studien meist fehlerhaft und ungenau

In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die meisten Artikel über wissenschaftliche Studien voller Fehler, Missverständnisse und generalisierten Blödsinn sind. Die Studie, die von führenden Experten in der Disziplin „Studien über Studien“ durchgeführt wurde, belegt, dass etwa 85 % der Artikel über Studien mindestens eine grobe Verzerrung oder völlige Verdrehung der Tatsachen enthalten. Zum Glück ist diese Zahl so genau wie alles andere in der Welt der Studienberichte.

„Wir waren schockiert von unseren eigenen Ergebnissen“, erklärt Dr. Rebecca Oesch, Hauptautorin der Studie. „Nicht nur, dass viele Journalisten komplexe Daten einfach ignorieren oder falsch interpretieren – sie scheinen oft nur Überschriften zu lesen und den Rest aus ihrer Fantasie zu schreiben.“

Ein prominentes Beispiel: Eine Studie über die gesundheitlichen Vorteile von Schokolade wurde weltweit in den Medien als Beweis dafür dargestellt, dass man täglich zehn Tafeln essen sollte, um 100 Jahre alt zu werden. In Wirklichkeit ging es in der Studie um Kakaobohnen und Mäuse. „Aber wer liest schon die Methodik?“, schmunzelt Oesch.

Auch wurde festgestellt, dass sich 63 % aller Artikel auf eine Formulierung wie „Studien zeigen“ stützen, ohne dass jemals eine konkrete Studie erwähnt wird. „Es ist, als ob ‚Studien‘ ein magisches Wort wäre, das jede Behauptung sofort glaubwürdiger macht“, fügte Dr. Oesch hinzu, während sie wahllos Diagramme auf ihrem Laptop anklickte.

Experten empfehlen daher dringend, Artikel über Studien kritisch zu hinterfragen – oder noch besser: gar nicht erst zu lesen. Denn, wie eine Studie unlängst gezeigt hat, erhöht das Lesen von Artikeln über Studien das Risiko, den Glauben an den gesunden Menschenverstand um bis zu 72 % zu verlieren.

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