Hinweis zum Beitragsbild: Hierbei handelt es sich natürlich nicht um Wilhelm. Wilhelm ist extrem viel grösser. Wir haben für das Beitragsbild und das Rezept einfach einen ’normalen‘ übergrossen Wels gekocht und fotografiert.
Nach unserem Sensations-Artikel über Wilhelm, den Terror-Wels in der Ufschötti, stellt sich dem geneigten Leser natürlich die Frage, wie dieses Prachtstück denn zubereitet werden könnte, sollte Wilhelm denn je gefangen werden. Der RÜTLI-RADAR ist gerne zur Stelle und hilft mit dem einzig legitimen Wilhelm-Rezept nach:
Zutaten:
- 1 riesiger Wels namens Wilhelm (ca. 3 Tonnen, fangfrisch aus der Ufschötti)
- Eine Prise Salz
- Hundehaare nach Bedarf (müssen nicht alle entfernt werden)
Zubereitung:
- Wilhelm mit einem Kran aus dem See heben und auf dem öffentlichen Elektrogrill in der Ufschötti ablegen. Falls er den Grillplatz zerdrückt, improvisiere einfach mit einem Lagerfeuer aus Parkbänken.
- Entferne die gröbsten Hundehaare von Wilhelm, besonders aus den Kiemen und der Schwanzflosse. Die feinen Haare kannst du später durch leichtes Anpusten lösen – das bringt zusätzlichen «Würze» ins Freiluftdinner.
- Würze Wilhelm grosszügig mit der Prise Salz, während du versuchst, seine schuppige Oberfläche mit einem Nagelfeilen-Set zu bearbeiten. Lass ihn mindestens 8 Stunden in der Sonne liegen, bis er zäh und ungeniessbar wird.
- Serviere Wilhelm mit einem rustikalen „Was auch immer du gerade findest“ und hoffe, dass niemand wirklich hungrig ist.
Tipp: Falls Wilhelm unkooperativ ist, könnte er spontan beschliessen, sich wieder in den See zu werfen. Einfach die verbleibenden Hundehaare als Andenken behalten!
Tipp 2: Für ein bisschen Extra-Geschmack Wilhelm mit ein paar Burgern vom Ufschötti-Kiosk garnieren und zwei Dosen Moretti dazu trinken.
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