Bern – In einer beispiellosen Wendung der Zeitwahrnehmung haben 99,9 % der Bevölkerung in einer repräsentativen Umfrage den Sonntagabend als ihre absolute Lieblingszeit der Woche gekürt. Die Umfrage, durchgeführt vom renommierten Institut für Fragen des Lebens (IFL), zeigt, dass der Moment, in dem das Wochenende sich langsam verabschiedet und die Arbeitswoche drohend am Horizont aufzieht, angeblich für „pure Freude“ und „ungestüme Vorfreude“ sorgt.
„Der Sonntagabend ist einfach magisch,“ schwärmt Umfrageteilnehmerin Sabine P. (43), während sie hektisch nach ihrer Arbeits-E-Mail-Adresse sucht, um die To-Do-Liste für Montag durchzugehen. „Da spürt man so richtig die Energie der neuen Woche in den Knochen… meistens als Rücken- oder Nackenschmerzen. Einfach ein Traum.“
Auch der Medienkonsum erreiche an diesem Abend neue Höhen, heisst es. Besonders beliebt: Serienmarathons, bei denen man am liebsten alles schaut, ausser das, was einen ablenkt, wie der Stapel ungeöffneter Briefe vom Steueramt.
Interessanterweise gaben über 75 % der Befragten an, dass sie sich „auf den Montag kaum halten können“, besonders wenn sie vergessen haben, rechtzeitig einzukaufen und feststellen, dass die Snacks knapp werden.
Eine Minderheit der Befragten, vor allem Lehrer und Eltern, äusserte sich sogar „zutiefst ergriffen“ über den Sonntagabend, an dem sie letzte Unterrichtsvorbereitungen in völliger innerer Ruhe abschliessen – während ihre Kinder panisch das letzte Mathe-Arbeitsblatt suchen.
Fazit der Umfrage: Der Sonntagabend – der wahre Gipfel des Glücks. Denn was gibt es Schöneres, als sich mit einer Tasse Kamillentee hinzusetzen, während der Kalender einen leise daran erinnert, dass das Leben eine endlose Abfolge von Montagen ist?
Jetzt für den Rütli-Radar-Newsletter anmelden und von regelmässigen brandheissen News in der E-Mail-Inbox profitieren! Wir spammen nicht, versprochen! (Zu gewinnen gibt es aber auch nichts.)
