Mann lebt Traum: Wohnt drei Wochen lang unbemerkt in einem IKEA Möbelhaus

Dietlikon – Der 34-jährige Max Fläschli aus Winterthur hat das geschafft, wovon viele träumen: Er lebte drei Wochen lang unbemerkt in einem IKEA-Ausstellungsraum, inklusive Homeoffice, Mittagsschlaf und Selbstversorgung. «Ich wollte eigentlich nur ein Kissen kaufen. Dann habe ich mich verlaufen – und beschlossen zu bleiben.»

Probewohnen auf Profi-Level: Zwischen FÄRGRIK und MALM

Max startete sein «Wohnexperiment» auf dem FÄRGRIK-Sofa im Musterwohnzimmer 7A und schlief dort die erste Nacht. Er testete Tag für Tag verschiedene Zimmer und Möbel, von der Malm-Schlafzimmerkombination bis zum schicken BILLY-Regal im Wohnzimmerbereich.

Köttbullar-Dilemma: Essen auf Schwedisch – aber richtig!

Das Essen war für Max essenziell. Mehrmals täglich schlenderte er heimlich zum Restaurant, um Hotdogs, Köttbullar und die berühmten Zimtschnecken zu geniessen. Einmal vergass er sogar seine Portion im Kinderzimmer-Showroom, fand sie aber zum Glück unversehrt wieder.

«Die Köttbullar waren das Highlight. Und ich habe gelernt: Man sagt nicht Schwedenbällchen, sonst gucken sie komisch.»

Orientierung? Der wahre Test

Das grösste Abenteuer war allerdings die berühmte IKEA-Wegführung. Max verirrte sich mehrfach zwischen MALM-Kommoden und EKTORP-Sesseln, landete unerwartet bei den LAMPARNA-Lampen und fand erst nach langen Irrwegen zurück zu den BÄCKSTA Regalen.

«Ich wollte nur zur Toilette und stand plötzlich wieder bei den BRATTFORS Pfannen. Ich habe sogar eine Karte gezeichnet – aber die hat mich auch nicht gerettet.»

IKEA überrascht – und zeigt Verständnis

Erst als die Hotdog-Verkäufe ungewöhnlich hoch waren und Reinigungskräfte nachts auf einen fremden Schlafgast stiessen, wurde Max entdeckt. IKEA reagierte gelassen:

«Wir freuen uns, dass sich unsere Kunden so wohlfühlen. Aber drei Wochen am Stück sind dann doch etwas viel.»

IKEA erwägt nun, kleine Hinweise zu verstecken wie: «Das ist kein Hotel!» und «Bitte das Musterzimmer nicht zum Dauerwohnen nutzen!»

Zurück in der echten Welt – mit Köttbullar im Herzen

Nachdem Max aufgeflogen war, verliess er den Ausstellungsraum freundlich, aber bestimmt. Trotzdme vermisst er das Gefühl, jederzeit einfach auf einem neuen EKTORP einschlafen zu können.

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