Luzern – Nachdem Bashar al-Assad, der syrische Diktator, in den vergangenen Tagen in dramatischen Wendungen seines politischen Schicksals von Rebellengruppen gestürzt wurde, ist sein Aufenthaltsort weiterhin ein Rätsel. Doch wie so oft in der Welt der Spekulationen gibt es nun eine neue Theorie: Laut anonymen Augenzeugenberichten könnte sich der gefallene Machthaber nicht etwa in Russland, Abu Dhabi oder dem Iran verstecken, sondern auf dem Luzerner Weihnachtsmarkt ‚Rudolfs‘ bei einem Glühwein und einer Portion Raclette die Seele baumeln lassen.
„Ich schwöre, ich habe ihn gesehen!“, so ein entsetzter Tourist, der anonym bleiben möchte. „Er hatte den üblichen Überwachungsblick, ich hatte grosse Angst!“

Andere Berichte deuten darauf hin, dass der gestürzte Diktator nicht nur zum kulinarischen Genuss, sondern auch als Geschäftsmann auf dem Markt unterwegs ist. „Er stand da, mit einem kleinen Stand, auf dem selbstgestrickte Socken verkauft wurden – zu astronomischen Preisen“, sagt ein anderer Zeuge, der an einem Glühweinstand wartete. „Ich frage mich, ob er das aus der syrischen Kriegswirtschaft übernommen hat – überteuerte Socken sind sicherlich ein lukrativer Nebenerwerb.“
Trotz aller Spekulationen bleibt eines klar: Bashar al-Assad ist entweder der erste Diktator auf einem Weihnachtsmarkt, oder – wie einige behaupten – einfach nur ein Mann auf der Suche nach etwas Normalität in einer zunehmend verrückten Welt. Was auch immer der wahre Hintergrund ist, eines steht fest: In Luzern ist der wahre Weihnachtszauber nicht nur der Glühwein, sondern auch der Gedanke, dass sich selbst die mächtigsten Männer des Planeten ab und zu ein bisschen Zeit für Raclette und Socken gönnen können.
Jetzt für den Rütli-Radar-Newsletter anmelden und von regelmässigen brandheissen News in der E-Mail-Inbox profitieren! Wir spammen nicht, versprochen! (Zu gewinnen gibt es aber auch nichts.)
