Experten sicher: Patriarchat – seit Jahrtausenden unschlagbar, also bitte nicht ändern!

Muotathal – Das Patriarchat, das seit Urzeiten die Zügel der Menschheit fest in der Hand hält, strahlt auch im Jahr 2024 noch wie ein glitzernder Oldtimer bei einer Ü-80-Party. Eine neue Studie des weltbekannten „Instituts für veraltete Machtstrukturen“ bestätigt: Selbst kleine Störungen wie Frauenbewegungen oder Forderungen nach Gleichberechtigung konnten dieses bewährte System nicht ins Wanken bringen.
„Über 10.000 Jahre läuft dieser patriarchalische Motor wie ein schweizer Uhrwerk – naja, fast,“ verkündet Professor Siegfried Halbstark, der Chef-Patriarch des Forschungsteams. „Und wenn’s mal stottert, schmeissen wir einfach ein paar Quotenfrauen in die Chefetagen, und schon schnurrt der Laden wieder wie ein Kätzchen auf Baldrian.“

Alte Zöpfe nicht abschneiden!

Die Studie preist die „bewährten Hierarchien“, die Männern wie von Zauberhand die besten Jobs zuschustern – ganz ohne den lästigen Ballast von Kompetenz. „Warum sollten wir ein System durchbrechen, das uns seit Jahrtausenden genau das gibt, was wir wollen?“, warnt Halbstark. „Stellen Sie sich vor, wir würden plötzlich die Hälfte der Menschheit ins Spiel bringen! Golfclubs würden schliessen, Chaos auf dem Platz!“
Auch politisch bewährt sich das Patriarchat. „Wer ausser Männern könnte Kriege führen, die Wirtschaft destabilisieren oder dringend benötigte Klimamassnahmen in die ferne Zukunft verschieben?“ fragt Halbstark rhetorisch. „Frauen würden wahrscheinlich miteinander reden und – Himmel bewahre – tatsächlich Lösungen finden!“

Quotenfrauen: Gleichstellung mit Placebo-Effekt

Dass das Patriarchat nicht völlig versteinert ist, beweist die Einführung von Quotenfrauen. Halbstark lobt diese Massnahme als „eine geniale Tarnung, die es uns erlaubt, Kritik an der Ungleichheit abzuschmettern, ohne wirklich etwas zu ändern.“ Zwei Frauen im Vorstand, ein paar nette Lächeln – und schon denken alle, die Sache sei erledigt.

Männer-Netzwerke: Wenn schon, denn schon!

Besonders gelobt wird die Tradition der Männer-Netzwerke. „Ob Golfclub, Stammtisch oder Hinterzimmer – Männer wissen, wie man sich die Bälle zuspielt,“ erklärt der Studienleiter. „Frauen dürfen natürlich auch ihre Netzwerke haben. Aber… Tupperpartys zählen nicht.“
Ein gewisser Hansruedi vom Dorf, bekannt für seine regelmässigen Jass-Runden und Stammtischweisheiten, fügt hinzu: „Es gibt nichts Besseres, als mit den Jungs bei einem Bier zu entscheiden, was in der Welt so laufen soll. Warum etwas ändern, was seit Jahrhunderten so gut funktioniert?“

Fazit: „Don’t fix what isn’t broken!“

Zum Abschluss rät die Studie, das Patriarchat auf keinen Fall anzutasten. „Es läuft doch wunderbar,“ so Halbstark. „Solange Männer glücklich sind, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern.“ Eine Revolution sei nicht in Sicht. „Die Mammutjäger haben die Menschheit dahin gebracht, wo sie heute ist. Da wird ein bisschen ‚Gleichberechtigung‘ keinen grossen Unterschied machen.“


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