Gemäss einer aktuellen bahnbrechenden Meldung, die die Welt erschüttert, hat die erste Suizidkapsel die Erdumlaufbahn erreicht. Entwickelt von einem kontroversen Start-up, das sich auf «exklusive Abschiedserlebnisse» spezialisiert hat, will die Kapsel den Menschen eine „ultimative Freiheit“ bieten – und das im wahrsten Sinne des Wortes.
„Wir bieten die Möglichkeit, den irdischen Stress hinter sich zu lassen und die Sterne als letzte Ruhestätte zu wählen“, erklärt CEO Max Unwohl. „Es ist nicht nur eine Reise ins Ungewisse, sondern auch eine Einladung, das Universum zu umarmen – oder vielleicht eher umgekehrt.“
Die Reaktionen auf die Nachricht sind gemischt. Während einige in den sozialen Medien den mutigen Schritt zur „galaktischen Selbstbestimmung“ feiern, warnen Psychologen vor der Verharmlosung von Suizid als Lösung. „Es ist bedenklich, dass wir das Thema mit einem Raumfahrtprogramm vermischen“, sagt Dr. Sorgenfrei. „Wir sollten eher über Lebensqualität als über Auswege nachdenken.“
Nichtsdestotrotz planen bereits die ersten Abenteurer ihren Platz in der Kapsel zu reservieren. „Ich wollte schon immer mal den Weltraum sehen – und wenn ich dabei auch noch mein Leben beenden kann, warum nicht?“ meint ein enthusiastischer Kunde, der anonym bleiben möchte.
Während die Kapsel in die Unendlichkeit aufbricht, fragt sich die Welt: Ist dies der nächste Schritt in der Evolution des menschlichen Denkens oder eine perverse Verklärung des Lebens? Eines steht fest: Die einzige Garantie, die die Kapsel bietet, ist ein gewisser „Abstand“ zur Erde.
In der Zwischenzeit bleibt zu hoffen, dass die Menschheit auch weiterhin Wege findet, das Leben zu feiern – und nicht nur das Verlassen.
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