Hexenverbrennung 2024: Zeitgemäss oder überholt? – Eine Antwort auf eure Fragen

Liebe Leserinnen und Leser des Rütli Radar,

nachdem unser letzter Artikel „Von den zehn merklichen Zeichen, woran ihr erkennet, ob euer Vetter oder eure Base eine Hexe sei“ eine Flut von Rückmeldungen ausgelöst hat, sehen wir uns genötigt, die dringendsten Anfragen aufzugreifen. Vielen von euch brennt, im wahrsten Sinne des Wortes, die Frage auf der Seele: „Was tun, wenn mein Verdacht bestätigt wird?“

Ganz klar, die Zeiten ändern sich. Früher war der Umgang mit Hexen einfach. Eine Fackel, ein Scheiterhaufen, und die Sache war geregelt. Doch im Zeitalter von Klimawandel, sozialen Netzwerken und strengeren Brandschutzvorschriften müssen wir uns fragen: Ist das Hexenverbrennen noch zeitgemäss?

1. Die Umweltbelastung Wussten Sie, dass die Verbrennung einer Hexe CO₂-Emissionen freisetzt, die den jährlichen Fussabdruck eines Kleinwagens übertreffen? Ein Hexenverbrennungskomitee 2030 könnte uns den Vorwurf machen, unnötig zur Erderwärmung beizutragen. Wir vom Rütli Radar empfehlen daher dringend klimafreundlichere Alternativen: Vielleicht wäre ein energieeffizientes Hexen-Infrarot-Grillverfahren eine Lösung? Oder das Fördern von Hexenkompostierung?

2. Der rechtliche Rahmen Das altehrwürdige Rechtssystem, das uns jahrhundertelang die Hexenprozesse beschert hat, sieht leider inzwischen keine klare Regelung für den Scheiterhaufen mehr vor. Unsere Experten empfehlen daher eine sanftere Herangehensweise: ein Bürgerentscheid. Schliesslich sollte die Frage, ob Tante Gertrud wirklich übernatürliche Kräfte besitzt, basisdemokratisch geklärt werden. Moderne Hexenbündnisse könnten uns sonst der Hexenfeindlichkeit bezichtigen.

3. Der soziale Druck Zu guter Letzt sollten wir uns fragen, wie eine Hexenverbrennung im digitalen Zeitalter wirkt. Schon eine unbedachte Fackel könnte zu einem Shitstorm führen. Die Hexen von heute sind gut vernetzt und könnten im Handumdrehen eine Crowdfunding-Kampagne für ein Anti-Hexenverfolgungs-Gesetz starten. Vielleicht ist die klassische Verbrennung also nicht nur ein rechtlicher, sondern auch ein PR-Alptraum.

Unsere Empfehlung Wenn der Verdacht besteht, dass eine Person über Hexenkräfte verfügt, wäre es wohl ratsamer, zunächst zu fragen: „Ist diese Hexe wirklich eine Bedrohung?“ Vielleicht könnte sie im Alltag sogar nützlich sein. Wer von uns wünscht sich nicht jemanden, der mit einem Fingerschnipp den Haushalt erledigt? Anstatt gleich zu radikalen Massnahmen zu greifen, empfehlen wir, in den Dialog zu treten. Ein Hexenvertrag könnte zum Beispiel festlegen, wie Magie im Alltag dosiert und gesellschaftlich verträglich eingesetzt wird.

Zum Schluss bleibt also nur die Frage: Verbrennen oder verhandeln? Das entscheiden Sie, liebe Leserinnen und Leser.

Herzlichst, Euer Rütli Radar-Team

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